Arbeiten, Gestalten und Forschen zwischen Design, Kunst und Biologie  



























About:

BIOLAB - eine studentische Initiative

Als studentische Initiative, verortet an der Kunsthochschule Kassel, hat das BIOLAB eine neue Arbeits- und Forschungsumgebung erschaffen, die Studierenden unterschiedlichster Fachbereiche der Universität Kassel die Möglichkeit bietet, sich gestalterisch, künstlerisch und wissenschaftlich mit lebenden Organismen  und an der Schnittstelle zwischen

Design, Kunst und Biologie auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit Partner*innen aus dem wachsenden Netzwerk bietet es Lehr- und Lernveranstaltungen sowie eine Plattform zum Austausch an. Im November 2019 konnte das BIOLAB einen Raum der Kunsthochschule Kassel beziehen, für den eine professionelle Laborgrundausstattung angeschafft, bzw. zum Teil selbst gebaut wurde.


Inhaltlich liegen Themen wie (nach)wachsende Materialien und Mikroorganismen, Mensch-Natur-Beziehung und nachhaltige Ressourcennutzung, Biotechnologie und deren Möglichkeiten und Kritik im Interesse des BIOLABs.

Um die genannten Themen behandeln und vermitteln zu können, organisiert das BIOLAB Workshops, Vorträge und Lehrveranstaltungen. Außerdem können praxisorientierte Projekte direkt im Lab durchgeführt werden.


Das BIOLAB sieht die Plattform unter anderem als eine mögliche Antwort auf die wachsende Nachfrage der Studierenden nach Nachhaltigkeitsthemen.


Studierende und Expert*innen sind herzlich eingeladen mitzuwirken!!!







Raum & Gerätschaften

Laminar Flow Hood - Eine Laminar Flow Bench generiert einen laminaren Luftstrom welcher durch einen HEPA Filter von Verunreinigungen befreit wird. Dadurch entsteht ein steriler Arbeitsbereich.

Autoklav - Ein Autoklav ist ein Dampfsterilisator zum sterilisieren von Fest- und Flüssigstoffen. Hier können Werkzeuge und Substrate einfach und sicher sterilisiert werden.

Mikroskop - Ein Zeiss-Mikroskop ermöglicht eine Vergrößerung um 100x. Damit sind sogar Bakterien sichtbar. Mit einem Objektiv-Adapter kann das Bild direkt an einen Bildschirm übertragen werden.


Schüttler - Der Schüttelinkubator ist universell einsetzbar für Schüttelarbeiten und Temperaturen zum Beispiel für Inkubationen, Fermentationen, Homogenisierungen, chemische und biochemische Reaktionen.


Brutschrank - Der Brutschrank kann als Trockenschrank, Wärmeschrank oder Inkubationsschrank eingesetzt werden.


Verbrauchsmaterialien - Im BIOLAB gibt es die unterschiedlichsten Verbrauchsmaterialien, von Petrischalen über Erlenmeyerkolben, Pinzetten, Spritzen uvm.


(weitere DIY-Geräte siehe unter Projekte)







Laminar Flow Hood



Autoklav



Zeiss-Mikroskop



Schüttler


DIY Labortisch



Team & Netzwerk

Das Kernteam des BIOLAB besteht zur Zeit aus den drei Produktdesignstudierenden: 

Christian Freudenberger (Leitung,Organisation),
Nadja Nolte (Leitung,Organisation)
Jule-Helene Leinpinsel (Grafische Konzeption und Marketing)

Das Team freut sich immer über Zuwachs und Kooperationen!


Das BIOLAB Netzwek:

fermentier.bar
Jan Glöckner
Kimchi Powder (Grafik)
Bunkerpilze
CoLab
Top Lab Berlin


Vielen Dank an unsere Unterstützer*innen:
Herr Prof. Daniel Hornuff
Herr Prof. Ewald Langer (Mykologe)


Förderungen 

Aktuelle Förderungen - Das BIOLAB wird von QSL-Mitteln der Universität Kassel und durch die Leitlinien AG der Kunsthochschule Kassel finanziell gefördert.

Weitere Förderungen waren der ZFF-KOOP (Kooperation zwischen dem Fachgebiet Ökologie und der Kunsthochschule) und QSL-Mittel des Studiengangs Produktdesign der Kunsthochschule Kassel.

Bei der Antragsstellung wurde das BIOLAB unter anderem durch den AStA der Universität Kassel unterstützt.








Projects:

studies - Vorlesungsreihe - Nährboden 

 WiSe 2020/21

Nährboden ist eine Vortragsreihe organisiert vom BIOLAB von und für künstlerisch/gestalterisch Arbeitende, die sich für die Kollaboration mit Mikroorganismen interessieren. Im Bezug dazu werde Themenbereiche wie Biotechnologie und Biochemie Kreislaufwirtschaft und Gentechnik besprochen. Wie können wir unsere Umgebung in Zusammenarbeit mit Mikroorganismen (Algen, Bakterien, Hefen, Pilzmyzel etc.) gestalten? Wie können wir Wissen über biologische Prozesse und Prinzipien in unsere Arbeit miteinbeziehen? Was bedeuten Fortschritt, Interdisziplinarität und Zugänglichkeit bezogen auf diese Themen?

Die Gäste sind dazu eingeladen ihre Erfahrungsberichte mitzubringen und ihr Wissen und ihre Einblicke mit den Studierenden zu teilen. Neben den Vorträgen werden Workshops organisiert, durch die Studierende der Universität Kassel die Möglichkeit bekommen selbst mit lebenden Organismen zu arbeiten. Eine E-Mail mit dem Veranstaltungslink wird ca. eine Woche vor der Veranstaltung versendet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen zu der Veranstaltung:
mail@biolab-kassel.de



 

studies & publication - Heimlabor 

 SoSe 2020

“Die Corona Krise kam überwältigend überraschend und wir wurden gemeinsam aus der Uni verbannt. Home Office ist angesagt, der/ die gemeine Produktdesigner*in fragt sich, wie man das eigene Heim zum gestalten einrichten und vorhandene Strukturen am besten mit Abstand nutzen kann.

Das BIOLAB-Team veranstaltet ein Tutorium ganz in diesem Sinne an: Im Tutorium Heimlaborsollten Studierende Experimente an Material, Produkt und Umgebung Zuhause durchführen. Bisher leicht zu übersehende Ressourcen, wie Nahrungsmittelreste, Hausmittel und Fermente, sowie Geräte, die man daheim hat wie Herd, Mixer, Ofen, Laptop werden zu Experimentiergegenstand und Werkzeug. Die passende Umgebung dafür bietet das heimische Pop-Up Labor.”


In dem Online-Tutorium Heimlabor haben sich Studierende ihr eigenes “Labor” eingerichtet und mit verschiedenen Bio-Materialien experimentiert.

project - fermentier.bar

2020

Die Initiative fermentier.bar beschäftigt sich mit Fermenten und bietet dazu Workshops in Kassel, sowie online Rezepte und Anleitungen an. Das Team, sowie die Inhalte überschneiden sich mit dem BIOLAB. Einblicke in die Arbeiten der Fermentier.bar gibt es unter: fermentierbar.de und auf dem Instagram Account der Initiative.

fermentierbar.de












work - zundermaterial

2020

Das Zundermaterial ist eine Errungenschaft aus dem Tutorium “fungal matter” und stellt ein sehr interessantes Forschungsergebnis dar: Das Myzel des Zunderschwamms ist an einigen Stellen aus dem Substrat herausgewachsen und kann dort vom Substrat getrennt werden. Die pure Myzelschicht besitzt anschließend im getrockneten Zustand ähnliche Eigenschaften wie tierisches Leder!












studies - fungal matter

 WiSe 2019/20

Das BIOLAB bietet dieses Semester ein Tutorium in Kooperation mit dem Fachgebiet Ökologie der Universität Kassel an. In dem Tutorium werden pilzmyzelbasierte Materialien erforscht und realisiert. Das Ziel der Lehrveranstaltung ist die Gestaltung von Versuchsaufbauten, um das zu entwickelnde Material herzustellen. Insbesondere werden die verschiedenen Materialeigenschaften (z.B. fest, flexibel, wasserabweisend, antibakteriell, kompostierbar, etc) untersucht und mögliche Einsatzgebiete erkundet.

In dem Tutorium fungal matter haben Studierende, mit dem Ziel selbst Objekte aus Myzelmaterial herzustellen, Grundlagenwissen über das Arbeiten mit Pilzen im Labor erlernt und angewendet. Das Projekt fand in Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Langer aus dem Fachbereich Ökologie statt und wurde durch den ZFF-KOOP Antrag finanziert. Ergebnis dieses Tutoriums ist z.B. das Zundermaterial.
















project - Textil und Myzel -
Diplom von Eva Bullermann

2019

Pilze recyceln. Sie wandeln mithilfe von Enzymen totes organisches Material in nutzbare Energiebausteine um. Sie machen damit auch für andere Lebewesen schwer aufspaltbare Materialien wieder zugänglich und spielen damit eine unscheinbare, aber wichtige Rolle in unserem Ökosystem. Bisher verkannt ist die Schönheit dieser verborgenen Wesen. Ihr fein verzweigter filamentöser Körper durchdringt jeden Winkel des Substrat, der ihnen Nährstoffe liefert.In meiner Arbeit ging es darum, Pilze verstehen zu lernen, Potenziale zu erforschen und durch Experimente mit Pilzen und textilen Fasern Materialien zu generieren beziehungsweise zu untersuchen, ob eine Kombination von Pilzen und Fasern überhaupt sinnvoll sein kann.

Der Pilz breitet sich dreidimensional im Substrat aus und bildet in den meisten Fällen von selbst kein stabiles, dreidimensionales Myzel aus. Bei den Experimenten wurden daher unterschiedliche Pilzarten, auf unterschiedlich zusammengesetzten Substraten und diversen Konsistenzen gezüchtet. Die Idee war es zunehmend ein feinporigeres und voluminöseres Nährmedium zu verwenden, um ein möglichst homogenes Material zu erhalten. Bestenfalls sollte das Material komplett vom Pilz zersetzt werden und dieses dabei ersetzten. Als Gerüst beziehungsweise Nährmedium wurden zellulosebasierte Gestricke, Fasern, Vliese, sowie Schäume und Flüssigkeiten auf PDYP-Basis verwendet.













project - scoby sience Katja Lonzeck
bei Annette Fauvel
 
SoSe 2019

In einer Welt immer weiter anwachsender Müllberge ist es unausweichlich das wir unseren Bezug zu Materialien und deren Konsum langfristig überdenken und verändern müssen. Es ist an der Zeit nachhaltige Alternativen zu finden, Materialien welche ihren Produktlebenszyklus nicht um ein vielfaches übersteigen, Materialien die strapazierfähig sind und sich doch nach einem bestimmten Zeitraum problemlos zersetzen, Materialien die dazu in der Lage sind sich eigenständig zu vermehren ohne dabei endliche Ressourcen zu verbrauchen.

Indem die Möglichkeiten pilz-/ und bakterianbasierter Materie erforscht wurden, konnte untersucht werden inwiefern natürliche bakterielle Cellulose sich durch traditionelle Textilveredlungstechniken und -verfahren optimieren lässt. Es wurden Bakterien und Pilze auf verschiedenen Nährmedien, mit unterschiedlichen eigenschaftenverändernden Zusätzen, die in verschiedenen Produktionsphasen zugesetzt wurden kultiviert welche danach auf unterschiedliche Arten und Weisen weiterverarbeitet werden konnten.

Die entstandenen Materialproben zeigen das Nutzungspotenzial von bakteriell produzierter Nanocellulose als Gebrauchstextil durch verbesserte haptische und textile Eigenschaften sowie eine konzeptuelle innovative Alternative zu pflanzenbasierter Cellulose und ermöglicht uns dadurch die Erschließung einer komplett neue Produktwelt.











project - Material- und Formstudien mit Pleurotus Ostreatus und Ton - Paulina Floren

SoSe 2019


Material- und Formstudien mit Pleurotus Ostreatus und Ton Was zeigt sich, wenn ein Pilz Raum bekommt in die Rolle des Mitgestaltenden zu schlüpfen? Inwieweit eignet sich das Myzel von Pilzen als Abformungsmaterial und zum Gestalten bei der
Arbeit mit Ton? In diesem Projekt wird das Myzel des Pilzes als
Gestaltungsmittel und zur Abformung von tiefgezogenen Keramiken eingesetzt. Zusammen mit den Keramiken entstehen in den Petrischalen eigene Universen, die Menschgeschaffenes und Natur­geschaffenes in ein Zusammenspiel bringen. Eine Schnittstelle zwischen Forschung und Handwerk entsteht die durch das Spiel mit dem Zufall neue Erfahrungs- und Sehwelten eröffnet.









work - myzelkomposite

SoSe 2019

Die Begeisterung der Initiative für das gemeinsame Arbeiten mit Mikroorganismen zeigt sich bisher hauptsächlich durch praktische Projekte mit Pilzpartnern: Nicht nur sind Pilze - nicht Pflanze, nicht Tier - im Allgemeinen faszinierende Wesen, sie sind auch für konkrete alltägliche Anwendungen äußerst interessant:

Als Komposit- und als reines Myzelmaterial (siehe Zundermaterial) lassen sie auf nachhaltige Alternativen für z.B. Schall- und Wärmeisolierung oder Leder hoffen. Als natürliche Zersetzer lassen sie menschgemachte Müllkatastrophen verschwinden und anhand ihres nur ansatzweise erforschten Myzelnetzwerks, welches nicht umsonst wood-wide-web genannt wird und ihrer damit verbundenen Rolle in unserem Ökosystem, lässt sich nur erahnen was wir uns von ihnen in Zukunft weiterhin abschauen können.

Projekte, die bisher im BIOLAB in Zusammenarbeit mit Pilzpartnern entstanden sind, hatten die Materialentwicklung für den Bereich Produktdesign im Fokus - als nachhaltiges Verpackunsmaterial, Lederalternative oder...



project - diy-lab-equipment
SoSe 2019

Der Laborarbeitstisch beherbergt alle notwendigen Utensilien und Werkzeuge welche man für seine Versuche
benötigt. Die Arbeitsplatte bietet einen sterilen Werkbereich und Rollen lassen den Tisch an beliebigen Standorten platzieren.(Entwurf und Umsetzung: Katja Lonzeck, Florian Müller und Chris Freudenberger)

Die tragbare DIY-Laminar Flow Box ist die Vorgängerin der Laminar Flow Bench und erzeugt einen sterilen Luftstrom, in dem man steril arbeiten kann. (Entwurf und Umsetzung: Christian Freudenberger)


Die Arduino-gesteuerte Klimabox ermöglicht die genaue digitale Überprüfung und Steuerung von Parametern wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Frischluftzufuhr. Dadurch kann ein optimaler Lebensraum für jede individuelle Entwicklungsphase der verschiedenen Mikroorganismen geschaffen werden. 
(Entwurf und Umsetzung: Daniel Westhof und Nadja Nolte)









exhibition - Rundgang Kunsthochschule Kassel 

SoSe 2019

Der Rundgang der Kunsthochschule Kassel im Jahr 2019 bot dem BIOLAB die Chance zum ersten Mal einige Projekt- und Forschungsarbeiten der Initiative, sowie deren Ideen und Ziele zu präsentieren und zu diskutieren. In der Ausstellung waren die Projektarbeiten von Eva Bullermann, Paulina Floren und Katja Lonzeck zun sehen.

Die Ausstellung wurde gestaltet, geplant und umgesetzt von Jule Helene Leinpinsel, Nadja Nolte, Eva Bullermann, Katja Lonzeck, Florian Müller und Chris Freudenberger











workshop - Fermentationsworkshop 2.0

SoSe 2019

Der Fermentations-Workshop 2.0 hat das BIOLAB-Team gemeinsam mit Studierenden Tempeh und Wasserkefir verköstigt. Danach wurden die Informationen über Fermentation im Allgemeinen und von fermentiertem Essen im Konkreten vermittelt, sowie beide Fermente angesetzt.

Plakatgestaltung: Jan Mensen













workshop - Pilzworkshop

2018

Der Pilzkörper Workshop mit Jan Glöckner, stellt das “Kick-off-Event” des BIOLAB dar. Im Workshop wurden technische Grundlagen zu Pilzzucht vermittelt, sowie zeitgenössische Positionen von Bio-Art und Bio-Design vorgestellt und kritisch diskutiert.

“Pilze bilden eine unbeachtete Mehrheit im gemeinsamen Habitat. Durch ihre Zersetzungsprozesse stellen sie verschlossene Ressourcen wieder für Pflanzen und Tiere bereit. Ihre enzymatischen Prozesse können sogar dabei helfen vom Menschen verursachte Umweltkatastrophen zu bereinigen. Die jungen Disziplinen Bio-Art und Bio-Design verlagern die Forschung an Pilzen in den Bereich der Kunst und Gestaltung. Der angestrebte Workshop vermittelt interessierten Studierenden aus dem Bereich Produkt-Design, Visuelle Kommunikation und Bildender Kunst die Grundlagen, um mit Pilzpartnern zu kollaborieren. Neben technischen Grundlagen zur Pilzzucht werden zeitgenössische Positionen aus der Bio-Art und dem Bio-Design vorgestellt und kritisch diskutiert. Das Ziel des Kurses ist es den Studierenden einen ersten Ein- und Überblick in die Thematik zu verschaffen. Er soll die Basis schaffen auf welcher die Studierenden selbständige gestalterisch-künstlerische Ideen entwickeln.”















project - algaqua von Jule Helene Leinpinsel betreut von mischer´traxler

SoSe 2017

The chlorella algae is a quite underestimated future organism. Chlorella offers solutions for many areas of our lives. `algaQua´ is a lit up carafe device, designed for growing chlorella, a microalgae. This undemanding algae requires nothing but water, light and CO2 to grow. While exp anding quickly, it metabolizes these substances into v itamins, amino acids, fatty acids and oxygen. Additionally to obtaining a high amount of nutrients, chlorella is said to have the ability to absorb toxins and transpor t them out of the body. The algae-water can be harvested daily by pouring out the water from into a glass. It is ready to drink! Besides of being a potent source of nutrients, chlorella is a potential resource for creating alternative fuel, power, heat and bioplastics. It requires little space, is fast growing and unlike soy and corn, does not compete with food production.






project - mykes von Christian Freudenberger betreut von mischer´traxler

SoSe 2017

“With the use of fungi many man-made ecological problems could be solved. I wanted to show how easy it is to cultivate fungi for gourmet and medical use.

The development of today‘s world questions more and more the way of food consumption in our society. Local production of food becomes more important because of soil pollution, waste of natural resources and urbanisation. Fresh gourmet mushrooms are delicate and healthy, they are full of important nutritions and you can easily grow them at home. Mykes is an object, designed to grow mushrooms indoors on a wall structure, which integrates itself in the living space like a house plant.

Mushrooms are one of the main recyclers in our ecosystem. You can grow them on organic waste with low consumption of resources. For example oyster mushrooms are easy to cultivate on coffee grounds. Unlike crop plants the growth time of mushrooms is much shorter — you can harvest them cyclically in three to four weeks.